Projektförderung Prävention in der Gesundheitsversorgung

Projekt «PEPra – Prävention mit Evidenz in der Praxis»

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Basierend auf den bereits bestehenden, von der Ärzteschaft mitentwickelten Programmen und Ansätzen soll ein koordiniertes Gesamtpaket für evidenzbasierte Prävention in der Arztpraxis geschaffen werden. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Prävention von nicht-übertragbaren Krankheiten (NCD), psychischen Erkrankungen und Sucht.

Eckdaten zum ursprünglichen Projekt (2020-2024)


Vertragspartner


FMH · Verbindung der Schweizer Ärztinnen und Ärzte
Elfenstrasse 18
3000 Bern


Konsortiumspartner


  • Verein EviPrev
  • Kollegium für Hausarztmedizin (KHM)
  • Unisanté
  • Konferenz der kantonalen Suchtbeauftragten (KKBS)
  • Praxis Suchtmedizin Schweiz
  • Schweizerischer Verband der Medizinischer Praxis-Fachpersonen (SVA)

Laufzeit


01.01.2020 – 31.03.2024


Gesamtbudget


CHF 2'214'000.–


Beitrag Gesundheitsförderung Schweiz


CHF 1'725'000.–


Eckdaten zum verlängerten Projekt (2025–2028)


Vertragspartner


FMH · Verbindung der Schweizer Ärztinnen und Ärzte
Elfenstrasse 18
3000 Bern


Konsortiumspartner


  • Association Romande des Assistantes Médicales (ARAM)
  • Berufsverband der Haus- und Kinderärztinnen Schweiz (mfe)
  • Schweizerische Gesellschaft für Allgemeine Innere Medizin (SGAIM)
  • Schweizerische Verband Medizinischer Praxis-Fachpersonen (SVA)

Laufzeit


  • 01.01.2025 – 31.12.2028

Gesamtbudget


  • CHF 2’068’060.–

Beitrag Gesundheitsförderung Schweiz


  • CHF 930’000.–

Zusammenfassung

Mit PEPra soll – basierend auf den bereits bestehenden, von der Ärzteschaft mitentwickelten Programmen und Ansätzen – ein koordiniertes Gesamtpaket für evidenzbasierte Prävention in der ambulanten medizinischen Grundversorgung (Arztpraxis) geschaffen werden. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Prävention im Bereich der nicht-übertragbaren Krankheiten (NCDs) sowie der psychischen Erkrankungen und Suchterkrankungen, die durch eine Verhaltensänderung positiv beeinflusst werden können (Senkung des Erkrankungsrisikos, positive Wirkung auf den Krank-heitsverlauf).

Kernelement dieses Gesamtpaketes sind modulare ärztliche Fortbildungen, wobei dem «Motivational Interviewing (MI)» als klientenzentriertem Beratungsansatz mit dem Ziel, intrinsische Motivation zur Verhaltensänderung aufzubauen, eine zentrale Bedeutung zukommt. Die Fortbildungen (Basismodul und thematische Aufbaumodule) sollen in Form eines Pilots getestet werden.

Ergänzend zu den Fortbildungen soll eine einschlägige, präventionsbereichsübergreifende Informationsplattform als Eingangsplattform für evidenzbasierte Prävention in der Arztpraxis aufgebaut werden (Landing-Page). Auf regionaler Ebene soll zudem die Vernetzung mit bestehenden vor- und nachgelagerten Angeboten und den entsprechenden Fachpersonen erleichtert werden.

Ziel des Projektes ist es, dass medizinische Grundversorgerinnen und Grundversorger unterstützt durch dieses «Instrumentarium» in ihrer Praxis verstärkt präventiv tätig werden und ihre Patientinnen und Patienten möglichst systematisch und evidenzbasiert auf für sie relevante Präventionsthemen ansprechen, sie gegebenenfalls zu Verhaltensänderungen oder anderen präventiven Massnahmen motivieren, sie beraten und unterstützen, und dabei weitere Fachpersonen mit einbeziehen.

Publikationen