Projekte

Wir empfehlen kantonalen Fachstellen, in erster Linie auf bewährte Good-Practice-Projekte zu setzen. Sie lassen sich verhältnismässig rasch, kostengünstig und mit garantierter Wirkung umsetzen.

Die aktuell von uns unterstützten Projekte befinden sich in einer Phase der Multiplikation oder Verankerung. Sie wurden erfolgreich eingeführt und evaluiert. Nun geht es darum, sie zu verbreiten, an unterschiedliche regionale Voraussetzungen anzupassen und zu optimieren.


Projekte für Schwangere und Kleinkinder bis 4 Jahre:
  

Bewegungsangebote und Ernährungsberatungen für Schwangere und Mütter bis ein Jahr nach der Geburt

Angebot

  • Cardio-Training, Yogaübungen sowie Tanzkurs während der Schwangerschaft
  • Fitness mit Kind im Kinderwagen oder Nordic Walking mit Kind im Tragetuch nach der Geburt
  • Ernährungsberatung

Verbreitung

  • Kantone GR, SO und ZH
  • 1'025 schwangere Frauen und junge Mütter pro Jahr

Durch interkulturell Dolmetschende begleitete Geburtsvorbereitungskurse für Migrantinnen aus sozial benachteiligten Verhältnissen mit geringen Sprachkenntnissen

Angebot

Verbreitung und erreichte Personen

  • Kanton Bern, analoge Kurse in weiteren Kantonen im Aufbau
  • 129 schwangere Migrantinnen pro Jahr (Stadt Bern)

Qualitäts- und Gesundheits-Label für Restaurationsbetriebe in der Gemeinschaftsgastronomie bei Kleinkindern und Kindern

Angebot

  • Ausgewogene und nachhaltige Mahlzeiten nach den Foodprints® der Schweizerischen Gesellschaft für Ernährung
  • Analyse und Begleitung der Verpflegungsbetriebe
  • Zertifizierung

Verbreitung und erreichte Personen

  • Kantone AG, BE, BL, BS, GE, FR, JU, SG, SO, TG, TI, VD
  • Restaurants und Verpflegungsbetriebe
  • 62’101 Kinder und Jugendliche (indirekt) im Jahr 2016

Regelmässige, kostenlose Bewegungsangebote und Treffpunkte für Kinder im Vorschulalter und ihre Eltern während der Wintermonate

Angebot

  • Offene Sporthallen am Sonntagnachmittag
  • Betreuung durch erwachsene Coachs und ausgebildete Jugendliche als Juniorcoachs
  • Vielseitige Bewegungsangebote und gemeinsame Eröffnungs- und Abschlussspiele
  • Bewegungsfördernder Treffpunkt für die ganze Familie
  • Kostenlose gesunde Zwischenverpflegung (Äpfel, Brot und Wasser)

Verbreitung und erreichte Personen

  • In 20 Kantonen und 262 Gemeinden
  • Durchschnittlich 85 Besucherinnen und Besucher pro Sonntag (davon 18% Väter) (2015/2016)
  • Rund 100 Nationalitäten vertreten (2015/2016)

Weiterbildung und Begleitung der Multiplikatoren zur Bewegungsförderung der Kinder und Sensibilisierung der Eltern 

Angebot

  • Weiterbildung und Begleitung der Betreuungs- und Lehrpersonen zu Ernährung und Bewegung für Kinder von 0 bis 12 Jahren
  • Umgestaltung zu einem bewegungsfreundlichen Umfeld
  • Einbezug der Eltern
  • Sammlung von Praxisideen

Verbreitung



Projekte für Kinder von 4 bis 12 Jahren:

Weiterbildungsmodule für Lehrpersonen zur Förderung eines nachhaltigen Bewegungs­- und Ernährungsverhalten von Kindernim Primarschulalter

Angebot

  • Bewegungs- und Ernährungsworkshops
  • Spielerische Impulse z.B. durch die «Spieltonne»
  • Elternabende
  • Unterrichtslektionen und Drucksachen usw. zu den Themen Bewegung, Ernährung und Brainfitness

Verbreitung und erreichte Personen

  • 736 Primarschulen in der ganzen Schweiz
  • 150'000 Kinder im Jahr 2016

Qualitäts- und Gesundheits-Label für Restaurationsbetriebe in der Gemeinschaftsgastronomie bei Kleinkindern und Kindern

Angebot

  • Ausgewogene und nachhaltige Mahlzeiten nach den Foodprints® der Schweizerischen Gesellschaft für Ernährung
  • Analyse und Begleitung der Verpflegungsbetriebe
  • Zertifizierung

Verbreitung und erreichte Personen

  • Kantone AG, BE, BL, BS, GE, FR, JU, SG, SO, TG, TI, VD
  • Restaurants und Verpflegungsbetriebe
  • 62’101 Kinder und Jugendliche (indirekt) im Jahr 2016

Betreute und kostenlose Bewegungsangebote und Treffpunkte für Kinder von 7 bis 12 Jahren während der Wintermonate

Angebot

  • Offene Sporthallen am Sonntagnachmittag
  • Betreuung durch erwachsene Coachs und ausgebildete Jugendliche als Juniorcoaches
  • Bewegungslandschaft mit unterschiedlichen Spiel- und Sportposten, Klettergerüste, Spielburgen
  • Verschiedene Gruppenspiele wie z.B. Fangis, Verstecken, etc.
  • Mannschaftssportarten wie z.B. Fussball, Unihockey, Völkerball etc.
  • Kostenlose gesunde Zwischenverpflegung (Äpfel, Brot und Wasser)

Verbreitung und erreichte Personen

  • In 20 Kantonen und 262 Gemeinden
  • 2202 Stunden haben sich die teilnehmenden Kinder beweget im Schuljahr 2015/2016
  • 11'309 wiederkehrende Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Schuljahr 2015/2016

Innovatives und bewegungsorientiertes Unterrichtsmaterial für Lehrpersonen der Primarstufe zur Bewegungsförderung der Kinder

Angebot

  • Bewegungsförderung und Ernährung sowie Geographie
  • Spielerische Vermittlung von Unterrichtsthemen durch Bewegung auf einer virtuellen Lernreise
  • Bewegungskarte für SchülerInnen
  • virtuelle Entdeckungsreise durch Europa und die Schweiz
  • Online-Plattform mit fertigen Unterrichtslektionen für Lehrpersonen

Verbreitung und erreichte Personen

  • Primarschulklassen in der ganzen Schweiz
  • 5313 Kinder im Primarschulalter im Jahr 2016

 

Weiterbildung und Begleitung der Multiplikatoren zur Bewegungsförderung der Kinder und Sensibilisierung der Eltern 

Angebot

  • Weiterbildung und Begleitung der Betreuungs- und Lehrpersonen zu Ernährung und Bewegung für Kinder von 0 bis 12 Jahren
  • Umgestaltung zu einem bewegungsfreundlichen Umfeld
  • Einbezug der Eltern
  • Sammlung von Praxisideen

Verbreitung

Nationales Programm, das die teilnehmenden Klassen und Gruppen zu mindestens 20 Minuten täglicher Bewegung verpflichtet

Angebot

  • Bewegungsförderung in Schulen und Tagesstrukturen
  • Bewegungsübungen zur aktiven Pause
  • Förderung der Alltagsbewegung (aktive Mobilität)

Verbreitung und erreichte Personen

  •  Primarschulen und Tagesstrukturen der Schweiz
  • 175'440 Kinder im Jahr 2016

Pädagogisches Ernährungsprojekt mit einem sensoriellen Ansatz für Schulen

Angebot

  • Wissenschaftsbasierte und praxisorientierte Unterrichtsmaterialien basierend auf dem plan d'études romand PER und dem Lehrplan 21
  • Schulung von Lehrpersonen

Verbreitung und erreichte Personen

  • Primarschulen (Cycles Harmos 1-8) in den Kantonen GE, FR, VD, VS
  • 15'000 Kinder und Jugendliche (13'500 französischsprechende, 1'500 deutschsprechende)

Wirkung

 

Die Stiftung Senso5 entwickelt und validiert Lehrmittel für die Ernährungserziehung in der Schule. Dabei handelt es sich um die offiziellen Lehrmittel des Kantons Wallis für die Ernährungserziehung im Rahmen des neuen Westschweizer Lehrplans (PER), die auch von den für die Lehrmittelevaluation zuständigen interkantonalen Gremien (ComEval) empfohlen werden.

Évaluation – travail de Bachelor : Les principaux résultats montrent une appréciation marquée pour l’utilisation du moyen d’enseignement Senso5, ce qui est favorable à la généralisation.

Quelle : Bonvallat, A. & Pochon, O. (2014). Evaluation de l’implantation du moyen d’enseignement Senso5 en phase test dans le canton de Genève – Travail de Bachelor.

Rapport à l'attention de la direction du SEESE – sur le bilan de la phase-test 2013-2014 file:///W:/Programme/Programmentwicklung/Projektförderung/3_Modul%20A/Multiplikation/senso5/2016/Rapport_SENSO5-27mars2015.pdf

 

Projekte für Jugendliche von 13 bis 20 Jahren:

Qualitäts- und Gesundheits-Label für Restaurationsbetriebe in der Gemeinschaftsgastronomie bei Kleinkindern und Kindern

Angebot

  • Ausgewogene und nachhaltige Mahlzeiten nach den Foodprints® der Schweizerischen Gesellschaft für Ernährung
  • Analyse und Begleitung der Verpflegungsbetriebe
  • Zertifizierung

Verbreitung und erreichte Personen

  • Kantone AG, BE, BL, BS, GE, FR, JU, SG, SO, TG, TI, VD
  • Restaurants und Verpflegungsbetriebe
  • 62’101 Kinder und Jugendliche (indirekt) im Jahr 2016

Förderung der Alltagsbewegung, der Sicherheit im Strassenverkehr und der Gesundheit von Jugendlichen zwischen 15 und 20 Jahren

Angebot

  • Veloförderung und Ökologie
  • Kennenlernen und Wiederentdecken des Velos duch Wettkämpfe und Spiele
  • Geschicklichkeit
  • Mechanik
  • Begegnung mit Veloreisendem oder Velokurier
  • (Selbst-) Sicherheit im Verkehr
  • Verkehrskompetenzen

Verbereitung und erreichte Personen

  • Kantone BE, BS, FR, GE, JU, NE, SG, VD, VS, ZH
  • Schulen der Sekundarstufe II (Berufsschulen, Gymnasien, Kantons- und Mittelschulen)
  • 5485 Jugendliche im Jahr 2016

Motivierung von Jugendlichen zu ausgewogener Ernährung und mehr Bewegung

Angebot

Verbreitung und erreichte Personen

  • Schulen in der ganzen Schweiz und in der Freizeit
  • 11' 700 (direkt) bzw. 195'000 (indirekt) Jugendliche im Jahr 2016

Kostenlose, gut erreichbare Bewegungsangebote und Treffpunkte mit Gesundheitsförderung und Suchtprävention für Jugendliche im Alter von 13 bis 17 Jahren

Angebot

  • Offene Sporthallen am Samstagabend zwischen 21 Uhr und Mitternacht
  • Betreuung durch erwachsene Coachs und ausgebildete Jugendliche als Juniorcoachs
  • Klassische Mannschaftssportarten
  • Tanz-Workshops
  • Trendsportarten wie z.B. Slackline, Parkour, Capoeira, etc.
  • Sozialer Treffpunkt für Jugendliche (Alkohol- und Tabakverbot)

Verbreitung und erreichte Personen

  • 20 Kantone und 262 Gemeinden
  • 100'115 wiederkehrende Teilnehmerinnen und Teilnehmer
  • Anteil Mädchen: 32,7 %
  • 2374 Veranstaltungen mit 12'402 Junior- und Seniorcoach-Einsätzen



Elternzusammenarbeit:

Niederschwelliges Präventions- und Gesundheitsförderungsprogramm für Frauen mit Migrationshintergrund zur Verbesserung der gesundheitlichen Chancengleichheit

Angebot

  • Ungezwungene Diskussionsrunden mit Fragen zu Erziehung, Lebensalltag und Gesundheit
  • Information und Erfahrungsaustausch
  • Moderation durch ausgebildete Moderatorinnen
  • Lizenziertes nationales, mehrfach preisgekröntes Präventions- und Gesundheitsförderungsprogramm

Verbreitung und erreichte Personen

  • Kantone AG, AR, BS, BE, GE, NW, OW, SG, SO, SZ, TG, UR, VD, ZG, ZH
  • 10'200 Frauen pro Jahr in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein

Basierend auf Isabel Zihlmanns Situationsanalyse im Jahr 2015 haben wir eine Liste von Good-Practice-Ansätzen der Elternzusammenarbeit erstellt. Entscheidungsträger sowie Multiplikatorinnen können diese Ansätze bereichs- und themenübergreifend nutzen, um die Elternzusammenarbeit auf kantonaler und kommunaler Ebene sowie in Projekten zu fördern.