Gesundheitsförderung

Begriff

Die Gesundheitsförderung orientiert sich am salutogenetischen Ansatz und beschäftigt sich mit der Frage «Was hält Menschen gesund?». Ihr Ziel ist es, gesundheitsrelevante Lebensbedingungen zu verbessern und Gesundheitsressourcen und -potenziale zu stärken. Laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zielt Gesundheitsförderung auf einen «Prozess, allen Menschen ein höheres Maß an Selbstbestimmung über ihre Gesundheit zu ermöglichen und sie damit zur Stärkung ihrer Gesundheit zu befähigen» (WHO, 1986). Gesundheitsförderliche Interventionen richten sich auf ökonomische, ökologische, kulturelle und soziale Bedingungen der Lebensgestaltung (Verhältnisse) sowie auf Kompetenzen und Verhaltensweisen (Verhalten) von einzelnen Personen und Bevölkerungsgruppen (Hurrelmann et al., 2018; Habermann-Horstmeier, 2017).

Querverweise: Prävention, Krankheitsprävention

Literaturhinweise

  • Habermann-Horstmeier, L. (2017). Gesundheitsförderung und Prävention. Kompakte Einführung und Prüfungsvorbereitung für alle disziplinären Studienfächer. Bern: Hogrefe.
  • Hurrelmann, K., Richter, M., Klotz, T. & Stock, S. (2018). Krankheitsprävention und Gesundheitsförderung. In K. Hurrelmann, M. Richter, T. Klotz & S. Stock (Hrsg.), Referenzwerk Prävention und Gesundheitsförderung (5. Aufl.). Bern: Hogrefe.
  • Weltgesundheitsorganisation WHO (1986). Ottawa-Charta zur Gesundheitsförderung, deutsche Übersetzung.