Grundlagen

In der Schweiz wird der Anteil älterer Menschen in den nächsten Jahrzehnten weiterhin stark wachsen. Damit sind gesundheitliche Herausforderungen verbunden. Gesundheitsförderung im Alter ist ein Erfolg versprechender Ansatz mit grossem Potenzial. Mit dem Projekt Via setzen wir uns für ein selbstbestimmtes, gutes Altern und mehr Lebensqualität für Seniorinnen und Senioren ein.

Anteil älterer Menschen in der Schweiz nimmt zu

Unsere Gesellschaft befindet sich im demographischen Wandel. Der Anteil der älteren Menschen wird in den nächsten Jahrzehnten weiterhin stark wachsen. Bis im Jahr 2060 wird gemäss mittlerem Szenario des Bundesamts für Statistik ein Drittel der Personen ab 20 Jahren über 65 Jahre alt sein. Zur Bewältigung der damit verbundenen gesundheitlichen Herausforderungen stellt Gesundheitsförderung im Alter ein Erfolg versprechender Ansatz mit grossem Potenzial dar.

Gesundheitsförderung für ältere Menschen wirkt

Die Wirksamkeit von Massnahmen der Gesundheitsförderung im Alter ist in vielen Bereichen wissenschaftlich gut belegt. Sie verbessert die Chancen der Menschen, das dritte und vierte Lebensalter möglichst lange selbständig zu Hause, in guter Gesundheit und mit einer hohen Lebensqualität verbringen zu können. Gesundheitsförderung im Alter ist geeignet, Heimeinweisungen zu verzögern, Pflegebedürftigkeit zu verringern und damit die Kosten für Krankheit, Pflege und Infrastrukturen zu verringern. Deshalb haben wir uns entschieden, Gesundheitsförderung im Alter zusammen mit den Kantonen und weiteren Partnern langfristig zu einem strategischen Schwerpunktthema zu entwickeln.

Im Projekt Via engagieren wir uns für die Gesundheit älterer Menschen

Mit dem Projekt Via setzen wir uns für ein selbständiges, autonomes Leben, Gesundheit und mehr Lebensqualität für Seniorinnen und Senioren ein. Wir beschäftigen uns mit Einflüssen auf deren Gesundheit und vermitteln dieses Wissen in Form von Empfehlungen und Umsetzungshilfen.

Bisher wurden Best-Practice-Empfehlungen und Tools zu sechs Themenbereichen erarbeitet:

  1. Bewegungsförderung
  2. Sturzprävention
  3. Förderung der psychischen Gesundheit / soziale Teilhabe
  4. Schwer erreichbare und benachteiligte Zielgruppen
  5. Partizipation von Hausärztinnen und Hausärzten
  6. Beratung, Veranstaltungen und Kurse

Wir beraten und unterstützen die Partner-Kantone entsprechend bei der Umsetzung von Projekten und Programmen. Auf ihren Wunsch hin sind wir seit 2011 rechtliche Trägerin von Via und somit ihre Vertragspartnerin. Partner sind Kantone, die sich finanziell und konzeptionell an Via beteiligen. Starke Partnerschaften bestehen auch mit der Beratungsstelle für Unfallverhütung (BfU), Pro Senectute und weiteren Fachorganisationen.