Prävention in der Gesundheitsversorgung (PGV)

Nichtübertragbare Krankheiten, psychische Krankheiten und Sucht verursachen viel Leid und hohe Kosten. Ein gesunder Lebensstil und die Kenntnisse darüber können solche Krankheiten vermindern oder gar dafür sorgen, dass sie gar nicht erst auftreten. Um Patientinnen und Patienten zu erreichen, sollen künftig präventive Angebote in die gesamte Versorgungskette integriert werden.

Prävention in der Gesundheitsversorgung kurz erklärt


Grundlagen der Prävention in der Gesundheitsversorgung

Mit dem Bundesamt für Gesundheit haben wir ein Grundlagendokument zum Thema PGV sowie zum Konzept der Projektförderung PGV erarbeitet. Dieses bildet zusammen mit der nationalen Strategie zur Prävention nichtübertragbarer Krankheiten die Basis für unser Engagement in der Projektförderung.

► Grundlagen PGV und Konzept Projektförderung PGV


Prävention in die Gesundheitsversorgung integrieren

Nichtübertragbare Krankheiten (z. B. Krebs, Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, chronische Atemwegserkrankungen und muskuloskelettale Erkrankungen), psychische Krankheiten und Sucht sind für über 80 % der Schweizer Gesundheitskosten verantwortlich. Ein gesunder Lebensstil und die Kenntnisse darüber können solche Krankheiten vermindern oder gar dafür sorgen, dass sie gar nicht erst auftreten. Bereits erkrankte Menschen können mit einer Veränderung ihres Lebensstils die Lebensqualität deutlich verbessern. Deshalb sollen künftig präventive Angebote in die gesamte Versorgungskette integriert werden.

Beziehung zwischen Patient und behandelnder Person für gezielte Präventionsmassnahmen nutzen

Dabei spielen Gesundheitsfachleute wie Ärztinnen und Ärzte, Pflegefachpersonen, psychosozial Beratende oder Apothekerinnen und Apotheker eine zentrale Rolle. Sie können kranke Menschen oder solche mit erhöhtem Risiko begleiten und beraten, wie sie ihre Gesundheit mit einem gesundheitsförderlichen Lebensstil verbessern können.

Präventive Angebote für erkrankte Personen und Personen mit erhöhtem Erkrankungsrisiko

Die Projekte sollen die Patienten darin unterstützen, ihre Gesundheitskompetenz sowie ihre Fähigkeiten zum Selbstmanagement von Krankheiten zu verbessern. Dies ermöglicht ihnen, ihre Selbstständigkeit zu bewahren, ihren Behandlungsbedarf zu vermindern, Rückfälle zu vermeiden und letztlich ihre Lebensqualität zu steigern.