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Newsletter Projekt Via –
Gesundheitsförderung im Alter |
Juni 2016
Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser
Wir freuen uns, Ihnen unseren aktuellen Newsletter zu senden.
Editorial

«Wandlung ist notwendig wie die Erneuerung der Blätter im Frühling.» Vincent van Gogh

Ganz in diesem Sinn kommt der Via-Newsletter in einem neuen Kleid daher. Weiterhin bleiben werden die vielfältigen Beiträge. An dieser Stelle möchten wir uns bei allen bedanken, die den Newsletter mit ihren Beiträgen über die letzten Jahre und auch für diese Ausgabe bereichert haben.

Das Schwerpunktthema dieser Ausgabe ist Alter, Gesundheit und Migration. Der neue Grundlagenbericht von Gesundheitsförderung Schweiz (siehe Beitrag 1) widmet diesem Thema ein ganzes Kapitel. Der Ansatz der «femmesTISCHE» im Kanton Zug richtet sich ebenfalls an Frauen mit Zuwanderungshintergrund (siehe Beitrag 4). Zu guter Letzt finden sich noch fünf Kurzmeldungen zum Schwerpunktthema.
Inhalt

Nationale Ebene
Neuer Grundlagenbericht zur Gesundheitsförderung im Alter
Der neue Bericht «Gesundheit und Lebensqualität im Alter» zeigt auf, warum sich ein Engagement für die Gesundheit älterer Menschen lohnt und unterstützt Interessierte bei der Lancierung von Massnahmen in der Gesundheitsförderung im Alter.
Via: neues Argumentarium zur Demenzprävention
Der neueste Stand des Wissens zu Demenz und Argumente für die Demenzprävention sind in einem neuen Argumentarium von Via zusammengefasst. Es richtet sich an die Umsetzungspartner von Via und andere Präventionsfachleute. Die Epidemiologie, Prognosen und die aktuellsten Erkenntnisse zur Prävention werden im «Argumentarium Demenz – Stand der Dinge, Trends und Prävention» erläutert.
bfu und Pro Senectute engagieren sich gemeinsam gegen Stürze
Die Beratungsstelle für Unfallverhütung bfu und Pro Senectute Schweiz haben mit Gesundheitsförderung Schweiz und zwei weiteren Partnern die Kampagne «Sicher stehen – sicher gehen» lanciert. Auf www.sichergehen.ch werden über 500 Kurse für das Training von Gleichgewicht und Kraft vermittelt und verschiedene Übungen für zuhause gezeigt.

News aus den Kantonen
Zug: «femmesTISCHE»-Moderatorinnen informieren sich über Gesundheit im Alter
Unter dem Titel «Gesundheit geht nicht in Pension» wurden im Kanton Zug «femmesTISCHE»-Moderatorinnen über Faktoren zur Erhaltung der Gesundheit im Alter informiert. Inhaltliche Fragestellungen und Methoden zur Vermittlung wurden im Hinblick auf die praktische Anwendung besprochen.
St. Gallen: Senioren – eine Ressource für die Gemeinden
Wohlbefinden und Lebensqualität der wachsenden Anzahl älterer Menschen gewinnen zunehmend an Bedeutung. Um die Gesundheit im Alter wirkungsvoll zu fördern, ist es sinnvoll, den Lebensraum und die Angebote aus der Perspektive der Betroffenen zu betrachten, sie einzubeziehen und in den Dialog mit den Anbietern vor Ort zu bringen. Die Gemeinde Jonschwil hat dazu einen Partizipationsprozess gestartet.
Appenzell Ausserrhoden: Landfrauen interessieren sich nicht nur für Salat-Köpfe
Der Informationstag der Landfrauenvereinigung Appenzell Ausserrhoden stand im Zeichen von Demenz und Vergesslichkeit. Die Vorstellung, an Demenz zu erkranken, macht Angst und wirft Fragen auf: Ab wann redet man von Demenz? Was gehört noch zur «normalen» Vergesslichkeit? Mit diesen und weiteren Fragen haben sich die Landfrauen auseinandergesetzt.
Graubünden: Broschüre mit Bewegungsübungen für zu Hause
Rund ein Drittel der über 65-Jährigen stürzt jedes Jahr. In Graubünden läuft aktuell ein Pilotprojekt zur Sturzprävention. Langfristig sollen so Stürze und deren Folgen reduziert werden. Dabei ist es wichtig, dass betroffene ältere Personen motiviert werden, selber im Sinne eines Aufbautrainings aktiv zu werden. Zu diesem Zweck wird eine neue Broschüre mit Übungen für zuhause lanciert.
Waadt: Evaluation Programm «Pas de retraite pour ma santé»
«Pas de retraite pour ma santé» (nachfolgend PRPS) ist ein auf Senioren ausgerichtetes Projekt zur Gesundheitsförderung. Entstanden ist das Projekt aus einer Zusammenarbeit zwischen dem Kantonalen Aktionsprogramm «Ça marche!», Pro Senectute Vaud, der Abteilung für Geriatrie des CHUV und dem Service de lʼéducation physique et du sport. PRPS ist Bestandteil der politischen Massnahmen des Kantons Waadt im Bereich «Alter und Gesundheit» und umfasst zwei Dienstleistungen: die «Journées découvertes» (Entdeckungstage) und die «Rencontres actives» (aktive Begegnungen), mit denen Senioren, die ihre Zeit meist sitzend verbringen, die Freude an der täglichen Bewegung wiedergegeben werden soll.

Kurzmeldungen
Textbausteine für die Medienarbeit
Zur Unterstützung in der Medienarbeit stehen Textbausteine zu verschiedenen Themen (bisher: Bewegungsförderung, Sturzprävention, Einsamkeit) zur Verfügung. Sie können den lokalen Gegebenheiten und Bedürfnissen angepasst wie auch mit aktuellen Hinweisen ergänzt werden. Ebenfalls erhältlich sind Tipps, wie solche Texte in Regionalmedien platziert werden können. Wenden Sie sich diesbezüglcih an Public Health Services.
Tagung zum Thema Alter, Migration und Gesundheit
Die Tagung des Nationalen Forums Alter und Migration «Älter werden – gesund bleiben» findet am 16. November 2016 in Olten statt. Sie richtet sich an Fachpersonen aus den Berufsfeldern Gesundheit, Soziales, Alter und Migration. Es wartet ein spannender Austausch über die Bedürfnisse älterer Migrantinnen und Migranten in Bezug auf Gesundheitsförderung wie auch über erfolgreiche Ansätze und Projekte.
Toolbox «Alter – Migration – Gesundheit»
Die Toolbox des Schweizerischen Roten Kreuzes ist ein Arbeitsinstrument für eine migrationssensitive Arbeit mit älteren Menschen und beinhaltet Sachinformationen, Empfehlungen, Adressen und weiterführende Angaben (Literatur, Filme, Links). Sie richtet sich an Fachpersonen, die direkt mit älteren Migrantinnen und Migranten arbeiten sowie an Lehrpersonen der Aus- und Weiterbildung im Gesundheits- und Sozialbereich.
Projekt «MUNTERwegs»
«MUNTERwegs» ist ein generationenübergreifendes Mentoringprogramm. Freiwillige aus allen Generationen begleiten Kinder und Jugendliche aus sozial schwächer gestellten Familien, insbesondere auch solche mit Migrationshintergrund. Es bietet engagierten Seniorinnen und Senioren eine sinnvolle Möglichkeit zur sozialen Teilhabe. Sie leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Integration von jungen Menschen aus vulnerablen Familien.
Ältere Menschen engagieren sich für Flüchtlinge
Längst ist die Flüchtlingsthematik auch in unserem Alltag angekommen und geht uns alle an. In Deutschland setzen sich viele ältere Menschen und Seniorenorganisationen aktiv für die Flüchtlinge in ihrer Nachbarschaft ein. Um dieses ehrenamtliche Engagement auch für die Medien sichtbar zu machen, zeigt die Dachorganisation der Seniorenorganisationen BAGSO einige solcher Aktivitäten in ihrem neusten Themenheft auf.
Ältere Migrantinnen und Migranten für Sport begeistern
«Zugewandert und geblieben», kurz «ZuG», heisst das Projekt des Deutschen Olympischen Sportbundes. Ziel ist es, ältere Migrantinnen und Migranten zu mehr Bewegung zu motivieren. Gemeinsam mit Sportverbänden und werden geeignete Zugangswege erarbeitet und zielgruppenspezifische Angebote entwickelt. Parallel dazu werden Führungskräfte aus Sportverbänden und -vereinen interkulturell geschult.
Neue «optimale Teller» der Schweizerischen Gesellschaft für Ernährung
Die Schweizerische Gesellschaft für Ernährung (SGE) hat ihr Merkblatt zum «optimalen Teller» mit neuen Tellermodellen ergänzt. Diese sind für Menschen mit besonderen Bedürfnissen bestimmt – zum Beispiel für ältere Menschen, die weniger Appetit haben. Diese Personen haben oft Mühe, die üblichen Portionen zu bewältigen und sollten ihren «Teller» entsprechend anpassen.
Rheumaliga Schweiz: Persönliche Sturzprävention zuhause
Die Sturzpräventionsangebote der Rheumaliga Schweiz stehen allen älteren Menschen offen. Besonders sinnvoll sind sie allerdings für Rheumabetroffene. Die Rheumaliga-Kampagne «Hoppla, Sturzgefahr!» macht eine breite Öffentlichkeit auf das Sturzrisiko älterer Menschen aufmerksam. Die Dienstleistung zur Sturzprävention bei Senioren «Sicher durch den Alltag» wird in der ganzen Schweiz angeboten.
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