Thomas Mattig

Privat

Ich bin 1971 in Brig geboren, verheiratet und Vater von zwei Töchtern. Als Walliser freue ich mich, nach mehreren Jahren in der „Üsserschwiiz“ seit 2016 wieder in der Heimat zu wohnen.

Berufliche Tätigkeiten

Seit 2007 arbeite ich in Bern als Direktor von Gesundheitsförderung Schweiz. In dieser Funktion engagiere ich mich für die Gesundheit der Schweizer Bevölkerung. Unser gesetzlicher Auftrag ist es, gesundheitsfördernde Massnahmen anzuregen, zu koordinieren und deren Wirkung zu überprüfen. Vor meiner Tätigkeit bei Gesundheitsförderung Schweiz war ich in leitender Stellung in der Versicherungswirtschaft tätig.

Neben meiner Tätigkeit bei Gesundheitsförderung Schweiz lehre ich als Titularprofessor an der Medizinischen Fakultät der Universität Genf. Zwischen 2007 und 2010 war ich zudem Vizepräsident des Weltverbandes der Gesundheitsförderer (International Union for Health Promotion and Education) und organisierte im Jahr 2010 die 20. Weltkonferenz der Gesundheitsförderung mit über 2’200 Teilnehmern aus 123 Ländern.

Seit einigen Jahren engagiere ich mich zudem beim Aufbau der Cardiance Clinic in Pfäffikon SZ. Es ist die erste ambulante Herzklinik der Schweiz.

Ausbildung

Mein Jus-Studium habe ich an den Universitäten Basel, Fribourg und Rom absolviert. Anschliessend habe ich ein Management-Diplom der Universität St. Gallen sowie einen Master in Public Health der Universität Genf erworben.

In meiner Dissertation mit dem Titel „Grenzen der Spitalplanung aus verfassungsrechtlicher Sicht“ ging ich der Frage nach, unter welchen Bedingungen der Staat in den Spitalmarkt eingreifen und das Leistungsangebot von Privatspitälern steuern darf.

Bücher

2014 veröffentlichte ich das Buch „Healthy Economy, neue Denkformen für eine gesunde Wirtschaft“. In Reportagen und Interviews mit Ökonomen, Finanzfachleuten und Praktikern zeige ich in diesem Buch auf, wie wirtschaftliche und gesundheitliche Ziele in Übereinstimmung gebracht werden können.

Im 2012 erschienenen Buch „Gesundheit braucht Freiheit“ diskutiere ich mit Fachleuten der unterschiedlichsten wissenschaftlichen Richtungen über die Voraussetzungen für Gesundheit. In diesen Gesprächen kommt zum Ausdruck, dass Gesundheit weit mehr ist als die Abwesenheit von Krankheit und dass man das komplexe Feld der Gesundheit nicht allein den Medizinern überlassen darf.