Blockchain, Geld und Gesundheit

Blockchain, Bitcoins – ein Zufall, dass die beiden Wörter ähnlich klingen. Mit der Folge, dass sie oft miteinander verwechselt werden. Oder dass das eine Wort automatisch das andere nachzieht. Man sagt Blockchain, und schon denkt man an Bitcoin. Also an Geld, bloss virtuelles zwar; aber auch virtuelles Geld kann den Puls hochschnellen lassen.

Womit wir beim Thema Gesundheit wären. Blockchains, so liest man, könnten auch bald das Gesundheitswesen revolutionieren. Und wie das? Indem die Gesundheitsdaten der Menschen in Blockchains abgelegt würden. Das bringe zwei grosse Vorteile: Die Daten könnten direkter und schneller ausgetauscht werden. Gleichzeitig sei aber gewährleistet, dass die Gesundheitsdaten im Besitz der einzelnen Menschen blieben.

Soweit so gut. Eine Blockchain ist ja nichts anderes als eine gut gesicherte und ebenso gut vernetzte Datenbank. Aber wo, fragt man sich, bleibt bei all dem die Gesundheit? Sie bleibt, was sie schon immer war: ein hohes Gut, für das sich gewisse Anstrengungen lohnen. Wobei einem niemand garantieren kann, dass dieses Gut nicht trotzdem eines Tages gefährdet ist. Also ganz ähnlich wie bei den Bitcoins.

One thought on “Blockchain, Geld und Gesundheit

  1. Es ist und bleibt dabei, Technologie – auch neue Konzepte und Lösungen wie Blockchain“, können das Gesundheitswesen weder besser noch billiger machen. Die Technologie ist immer nur Enabler für neue Konzepte, Services oder Produkte auf der strategischen und organisatorischen Ebene. Dazu darf die „Transformation“ – das „Change Management“ der beteiligen Akteure (insbesondere des Mensch als Patient oder Konsument) nicht vergessen werden. Und diese Transformation erfolgt nur durch erkennbare Nutzenstiftung. The long story short; ob Blockchain bzw. andere Technologien, evolutionäre oder revolutionäre (disruptive) Services fangen bei der nutzenbringenden Anwendung dieser im persönlichen oder systemischen Gesundheitsmanagement an, und nicht durch technologische Erfindungen.

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