Gesundheitsförderung wirkt

Dass gesundheitsfördernde Massnahmen wirken, ist in verschiedenen Studien belegt. Die von Geldgebern erwarteten Ergebnisse sind aber meist nur langfristig erreichbar, von vielen Faktoren mitbestimmt und schwierig zu messen.

Folgende Beispiele zeigen, wie unsere Arbeit wirkt

  • Das Rad nicht neu erfinden - Geld durch Zusammenarbeit sparen
    Wir stellen allen 26 Kantonen Grundlagen zu Themen wie gesunde Ernährung und Bewegung, betriebliche Gesundheitsförderung oder Gesundheitsförderung im Alter zur Verfügung. Ergänzend dazu unterstützen wir die landesweite Verbreitung erfolgreicher Projekte, die in Kantonen entwickelt wurden. Die Kantone müssen diese Arbeiten nicht selbst erledigen und können von Erfahrungen aus anderen Kantonen profitieren. So werden Doppelspurigkeiten vermieden und Geld gespart.
  • Gesunde Ernährung und Bewegung bei Kindern und Jugendlichen
    Bereits seit mehr als 15 Jahren engagieren wir uns zu diesem Thema. Seit 2007 koordinieren wir zusammen mit den Kantonen langfristige Programme für Kinder und Jugendliche. In der Schweiz konnte der Trend zu immer mehr übergewichtigen Kindern und Jugendlichen gestoppt werden. Aber kein Grund zur Entwarnung: Weiterhin ist jedes fünfte Kind in der Schweiz übergewichtig oder adipös.
  • Gesundheitsförderung in Schweizer Betrieben
    Zusammen mit Firmen wie Nestlé, ABB oder Alstom haben wir das Pilotprojekt SWiNG initiiert. Wir konnten damit zeigen, dass die Mitarbeitenden dieser Betriebe durch weniger Stress gesünder und produktiver sind. Sie erbringen bis zu 10 Prozent mehr Leistung und sind weniger krank. Die am Projekt beteiligten Unternehmen lassen ihre Führungskräfte zum Thema Stress am Arbeitsplatz schulen. Teams reflektieren den Umgang mit Stress am Arbeitsplatz und Mitarbeitende besuchen Stressmanagement-Kurse.