Ergebnismodell

Unser Ergebnismodell hilft Ihnen, Gesundheitsprobleme in ihrer Komplexität zu verstehen. Es unterstützt Sie dabei, wirkungsvolle Interventionsstrategien zu entwickeln und die Evaluation von Projekten und Programmen zu planen.

Ein vielseitiges Qualitätsentwicklungsinstrument

Unser Ergebnismodell ist ein vielseitiges Reflexions- und Qualitätsentwicklungsinstrument:

  • Es hilft Ihnen, in kurzer Zeit die Übersicht über ein Projekt oder Programm zu gewinnen.
  • Es fordert Sie dazu auf, klare und überprüfbare Wirkungsziele zu formulieren.
  • Es unterstützt Sie dabei, Evaluationen zu konzipieren und Evaluationsfragen zu bestimmen.

Hintergrund des Ergebnismodells

Interventionen der Gesundheitsförderung und Prävention sind in Regel anspruchsvolle Eingriffe in komplexe soziale Systeme. Dabei entfalten sie ihre Wirkungen auf mehreren Ebenen und in der Regel nicht sogleich, sondern erst langfristig. Dies stellt hohe Anforderungen sowohl an die Interventionsplanung als auch an den Wirkungsnachweis.

Auf der Grundlage des Outcome-Modells von Don Nutbeam haben wir in Zusammenarbeit mit den Instituten für Sozial- und Präventivmedizin der Universitäten Bern und Lausanne ein Kategoriensystem für Ergebnisse der Gesundheitsförderung und Prävention entwickelt. Es dient dazu, Gesundheitsfragen zu analysieren sowie Wirkungen systematisch zu planen und zu evaluieren.

Anwendungsbereiche

Unser Ergebnismodell wird in der Praxis seit bald zehn Jahren erfolgreich angewendet, um Wirkungslogiken von Projekten und Programmen darzustellen. Es kann für verschiedene Arbeitsschritte genutzt werden: für die Situationsanalyse, für die Interventionsplanung sowie für die Evaluationsplanung.

Die bisherigen Erfahrungen zeigen, dass ein besonderes Potenzial des Ergebnismodells in der Überprüfung der Planung liegt: Wenn die Grundlinien eines Projektes gezeichnet sind, kann mit dem Modell die Kohärenz der Planung systematisch überprüft werden. Wie ist zum Beispiel ein Gesundheitsproblem entstanden (Wirkungslogik des Problems)? Inwiefern liefert das geplante Projekt eine angemessene Antwort auf diese Problemlage (Wirkungslogik des Projektes)?

Gemeinsame Reflexion

Seinen ganzen Nutzen entfaltet das Ergebnismodell aber erst, wenn es zur gemeinsamen Reflexion in Teams eingesetzt wird. Dieser partizipative Prozess führt zu einer gemeinsamen Bedarfsdefinition und einer von allen getragenen Zielformulierung für erfolgreiche Gesundheitsförderung und Prävention.